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Lean, Kaizen, und KVP mit Design Thinking

Kostenlos für Dich

durch Förderung

Du lernst in diesem Kurs, Verbesserungen zu erkennen, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu beurteilen und die Lean-Philosophie im Unternehmen richtig zu verstehen. Auch stellt der Kurs mit Design Thinking einen Ansatz zum Lösen von Problemen und zur Entwicklung neuer Ideen vor.
  • Abschlussart: Zertifikat „Design Thinking“
    Zertifikat „Prozessoptimierung mit Lean, Kaizen und KVP“
  • Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeiten mit Abschlusspräsentationen
  • Unterrichtszeiten: Vollzeit
    Montag bis Freitag von 08:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
  • Dauer: 5 Wochen

Design Thinking

Einführung in Design Thinking (ca. 1 Tag)

Design Thinking Prozess im Überblick

Die wichtigsten Regeln und Phasen des Design Thinking

Praxisorientierte Ansätze und Anwendungen


5 Phasen im realen Projekt (ca. 3 Tage)


Research Phase

Methodischer Input zu qualitativem Research

Umsetzung durch praktische Übungen am realen Projekt


Synthese Phase

Methodischer Input zu Analyse und Synthese

Umsetzung durch praktische Übung am realen Projekt


Ideation Phase

Methodischer Input zu Kreativtechniken und Ideenentwicklung

Umsetzung durch praktische Übung am realen Projekt


Prototyping Phase

Methodischer Input zu Visualisierung und Protoyping (u. a. Mockups, Click Dummys, 3D-Printing und Rapid Prototyping)

Umsetzung durch praktische Übung am realen Projekt


Testing Phase

Methodischer Input zu Testmethoden und Iteration, agiles Vorgehen

Umsetzung durch praktische Übung am realen Projekt


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI-Technologien im beruflichen Umfeld

Anwendungsmöglichkeiten und Praxis-Übungen


Projektarbeit (ca. 1 Tag)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse

Kontinuierliche Prozessoptimierung mit Kaizen

Was ist KVP/Kaizen? (ca. 0,5 Tage)


Historische Entwicklung des KVP (ca. 1,5 Tage)

Rahmenbedingungen für KVP

Gesättigte und ungesättigte Märkte

Angebot-/Nachfrageorientierung

Japanische Unternehmenskultur

Toyota Production System

Entwicklung von Qualitätsmanagementsystemen, ISO 9001

TQM Qualitätspreise, EFQM-Modell (2020)

Six Sigma


Philosophie des KVP/Kaizen (ca. 1 Tag)

Die fünf zentralen Grundlagen

Ständige Verbesserung in der ISO 9001 (7 Grundsätze, PDCA-Prozessmodell) und fortlaufende Verbesserung

Wechselwirkung von Innovation, Standard und Kaizen

Internes Kunden-/Lieferantenprinzip

Prozessverschleiß

Informelle Ausweichbewegungen

Veränderungsmanagement

Aufgaben der Führung und Mitarbeiter:innen

Werkerselbstprüfung

KVP Impulse


Kundenanforderungen und -zufriedenheit (ca. 1 Tag)

Gesellschaft und Marktbewegungen

Integrierte Management-Systeme

Vuca und Agilität

Anforderungen und Wünsche

Kano-Modell

Stakeholder-Analyse

CTQ Translation Matrix

CTQ Tree


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI-Technologien im beruflichen Umfeld

Anwendungsmöglichkeiten und Praxis-Übungen


Projektarbeit (ca. 1 Tag)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse

Lean im Qualitätsmanagement

Prozessoptimierung: Effizienz zum Nutzen der Kundschaft  Lean Management (ca. 0,5 Tage)

Philosophie: Kundenanforderungen im Fokus

Produktivität – Qualität – Verfügbarkeit – Flexibilität


Implementierung und Kaizen (ca. 0,5 Tage)

Umfeld für Kaizen

Unternehmenskultur der Verbesserung und Optimierung

Visual Management

5S Methode/5A Kampagne


Verschwendung eliminieren (ca. 1 Tag)

Wertschöpfung/Muda

MIT Studie

Eliminierung der drei MU's, die 3-MU-Checkliste

7 Arten der Verschwendung (TIMWOOD)

8V-Regel

Mura und Muri


Prozesse synchronisieren (ca. 0,5 Tage)

Produktion im Kundentakt

Taktzeit, Zykluszeit, Durchlaufzeit

Zellenlogik, Omega-Zelle, Chaku-Chaku-Prinzip

One-Piece-Flow

Pullprinzip (Supermarkt) und Pushprinzip

Just-in-Time Logistik [JIT]


Kundenorientierte hocheffiziente Wertströme (ca. 0,5 Tage)

Aufbau eines Wertstroms

Wertschöpfungsquotient [WQ]

Visualisierung: Nutzen, Symbole, Datenkasten


Produktion nivellieren/Heijunka (ca. 0,5 Tage)

Heijunka versus Serie

Heijunka Box

Losgröße 1

Anwendungsbeispiel

Erhöhung der Zyklenzahl

Flow-System Kanban (Material- und Informationsfluss)

Projekt Kanban


Produktionsanlagen verbessern (ca. 0,5 Tage)

TPM, autonome Instandhaltung

Kennzahl OEE

Minimierung der Rüstzeiten

SMED/EKUV


Projektarbeit (ca. 1 Tag)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Prozesse standardisieren (ca. 1 Tag)

Qualitäts-Politik Standardisierung

Vorteile der Standards

Standards im Betrieb

Fragen zum Standard

Prozesse bestimmen, von der Prozesslandschaft bis zur Prozessbeschreibung

Visualisierung

Prozessplanung

3 Prozesszustände


Prozesse steuern (ca. 2 Tage)

Anforderungen ISO 9001 (4.4, 8.1, 8.5.1): fähige und beherrschte Prozesse

Kennzahlen Kunde (Cpk/Sigma-Level)

Methodenauswahl: Stacey-Matrix, Cynefin 

Prozessmanagement

Prozessanalyse

Standardwerkzeuge

Q7 und M7

Six Sigma Tools

Prozesseffizienzanalyse

Datenanalyse, Statistical Process Control [SPC]

Statistische Grundlagen

SPC in der Serienproduktion: Qualitätsregelkarte [QRK] interpretieren, Automatisierung (Jidoka)


Bewertungsmodelle (ca. 1 Tag)

PDCA: Verbesserung der Verbesserung

Selbstbewertung Reifegrad ISO 9004 und EFQM

Managementbewertung nach ISO 9001

6-W Hinterfragetechnik

4-M/7-M Checkliste

Benchmarking und Best Practice

BSC

Hoshin Kanri, X-Matrix

Messung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit


Projektarbeit (ca. 1 Tag)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse


Prozesse kontinuierlich verbessern (ca. 0,5 Tage)

Kundenzufriedenheit

Fehler vermeiden

Fehlerkultur und Hansei


Fehler vermeiden (ca. 0,5 Tage)

Entwicklung nach Kundenwunsch: QFD und Design Thinking

Risikomanagement

Risikolandschaft

Risikomatrix

Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse [FMEA]

Poka Yoke

Interne Audits


Umgang mit Fehlern (ca. 1 Tag)

Fehlerklassifizierung (DIN 55350)

Kundenkommunikation: Beschwerdemanagement, 8D-Report

Korrekturmaßnahmen, die Suche nach Fehlerur-sachen: 10 Schritte zur Problemlösung mit Werkzeugen (Q7, M7)

Problemlösungstrichter mit 6 W und 5 mal Warum (Root Causes)

Fehlerbaum, Cause-Map

A3-Problemlösungsblatt


Mitarbeiter:innen befähigen (ca. 1 Tag)

Warum und wie?

Ownership und Entrepreneurship

Aufgabe der Führungskraft

Mitarbeiterzufriedenheit

ISO 9001: Kompetenz und Bewusstsein, Wissensmanagement

Ideenmanagment (BVW)

Lean: Teamarbeit

Quality Circle [QC]

Auftragserfüllung und Problemlösung im Team: Projektmanagement und Scrum

Community of Practice [PoC]


Visual Management (ca. 0,5 Tage)

Zwecke, Vorteile, Methoden

Visuelle Prozesskontrolle, Andon (Ampel)

Shopfloor-Management


Qualitätscontrolling – Finanzen (ca. 0,5 Tage)

Die 10er Regel der Fehlerkosten

Kosten für Konformität und Fehlerkosten

Kostenfalle Haftung


Projektarbeit (ca. 1 Tag)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse



Änderungen möglich. Die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.

Nach dem Lehrgang bist du in der Lage, Verbesserungspotenziale zu erkennen und eine schrittweise Optimierung effizient und zielgerichtet durchzuführen. Des Weiteren verfügst du über das richtige Verständnis für eine funktionierende Lean-Philosophie im Unternehmen.

Zusätzlich vermittelt der Kurs den Ansatz des Design-Thinking, mit dem sich innovative Lösungen für komplexe Probleme erarbeiten lassen. Das Vorgehen bei Design-Thinking ist klar strukturiert, iterativ und lässt viel Raum für neue Sichtweisen. Der Lehrgang vermittelt Sinn, Ablauf und Grundsätze der Methode.

Der Lehrgang richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Qualitäts- und Prozessmanagement sowie Verantwortliche für Veränderungsprozesse.

Im Ansatz war Design Thinking eine innovative Methode zur Produktentwicklung, der sich aber mittlerweile auf die gesamte Unternehmenskultur ausgeweitet hat und somit branchenübergreifend gefragt ist.

Fachkräfte der Prozessoptimierung sind branchenunabhängig extrem gefragt und gehören zu den wichtigsten Fachkräften moderner Unternehmen.

Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und verbessert deine beruflichen Chancen.

Didaktisches Konzept

Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).

Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.

 

Virtueller Klassenraum alfaview®

Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt  - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.

 

Alle Lehrgänge werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines  Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von Ihrer Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.